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Von der Fülle

Die Fülle ist immerdar:

Es gibt alt und jung, ins Leben kommend und aus dem Leben gehend und jegliches Alter dazwischen.

Es gibt groß und klein und jegliche Größe dazwischen.

Es gibt gesund und krank und jeglichen Zustand des Wohlbefindens dazwischen.

Es gibt rund und rechteckig und jegliche Gestaltungsform dazwischen.

Es gibt hell und dunkel und jegliche Helligkeitsform dazwischen.

Es gibt weiß und schwarz und grün und jegliche Farbe und Farbwirkung dazwischen.

Es gibt lange vergangen und fern in der Zukunft und jegliche Zeit dazwischen.

Es gibt Tiere jeglicher Art, Größe, Gestalt, Lebensweise usw.

Es gibt Pflanzen jeglicher Art, Größe, Gestalt, Farbe, Form, Lebensgrundlage usw.

Es gibt Hitze und Kälte und jegliche Temperatur dazwischen.

Es gibt Regen und Trockenheit und jeglichen Zustand dazwischen.

Es gibt Ebenen und Berge und jegliche Form der Erde dazwischen.

 

Es gibt Meere und Wüsten und jegliche Zustand des Grundes dazwischen.

Es gibt Fülle immerdar.

 

Der Mensch: Welche Stellung nimmt er ein zu dieser Fülle?

Nimmt er Anteil, ist er Teil der Fülle und damit im Leben?

Oder hat er Angst vor der Fülle, vor bestimmten Zuständen aus jeglicher Art und ist damit aus der Fülle gefallen, ist damit im Tod?

Anteilnehmen an der Fülle heißt die Fülle, also alle Zustände, an sich bejahen, sie zu achten und zu beachten, Rücksicht zu nehmen im rechten Maße und in rechter Art.

24.9.2002   Rainer Truöl